Zeit für Spaziergänge:

Senioren oder auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung haben häufig nicht mehr die Möglichkeit raus zu gehen. Die Angst eines Sturzes oder allgemeine Unsicherheit sind hier allgegenwärtig. Dabei ist Bewegung und Sauerstoff so wichtig für den Körper und Kreislauf.
Sitzen wir zu Hause, atmen wir meistens flacher als draußen an der frischen Luft. Dies kann zu Sauerstoffmangel, starke Müdigkeit, Kopfschmerzen und Erschöpfung führen.
Bewegung an der frischen Luft fördert die Sauerstoffversorgung im Gehirn, an den Muskeln und Organen. Wir fühlen uns wacher, fitter und nehmen durch die Sonne das wichtige Vitamin D auf, welches zur Stärkung der Knochen beiträgt.

Gespräche:

Im Alter werden die Aufgaben weniger und somit steigt der Bedarf der Kommunikation. Dabei spielt es keine Rolle, ob es das kleine „Schwätzchen“ zwischen durch ist, oder das Schwelgen in der Vergangenheit.
Durch Erkrankungen, wie Demenz, einen Schlaganfall oder auch Depressionen, kann der Mensch sich nicht mehr im gewohnten Maße mitteilen: die Sprache ist sehr eingeschränkt, unter anderem durch Wortfindungsstörungen. Betroffene geraten so häufig in frustrierende Situationen, wenn der Gegenüber ihn nicht versteht. Die Gefahr besteht, dass der Betroffene somit seine Kommunikation auf ein Minimum reduziert.
Hier gilt es, den Betroffenen zum Sprechen animieren und sich Zeit nehmen.

Begleitung zum Arzt/ Therapeuten/ Frisör/ etc:

Die Förderung von sozialen Kontakten ist für alle Menschen existenziell, denn sie verschaffen einem das Gefühl von Verlässlichkeit und Sicherheit.
Diese Kontakte zu pflegen ist für Senioren oder Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung eine tägliche Herausforderung.
Da nicht alle Ärzte, Therapeuten oder  Dienstleister ins Haus kommen, ist der Betroffene gezwungen sich selbst zu den entsprechenden Stellen zu begeben. Was aufgrund von körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung für den Betroffenen oft eine unlösbare Aufgabe ist.
Damit hier die sozialen Kontakte gesichert sind, begleite ich Sie zu Ihren Terminen.

Begleitung zum Einkaufen in den Super- oder auf den Wochenmarkt:

Der Weg zum Supermarkt oder Wochenmarkt kann durch die Entfernung oder andere Einschränkungen erschwert sein. Dabei ist es wichtig, diese Erledigungen selbst durchführen zu können.
Es geht darum, eigene Entscheidungen zu treffen:
– was man einkauft,
– Planungen für die Zukunft zu machen,
– was in den nächsten Tagen an Speisen benötigt wird.
Ebenso werden die Haptik (Tastsinn) und die olfaktorische Wahrnehmung (Geruchssinn) gefördert.

Gemeinsames Kochen und Backen:

Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen haben nicht mehr die Möglichkeit ihre Nahrung selbst so zuzubereiten, wie sie es von früher vielleicht gewohnt sind.
Dabei fördert auch das ganz stark das logische und planungsvolle denken und sensibilisiert  all unsere Sinne.
Gemeinsames Kochen und Backen beinhaltet Biografie Arbeit, Aktivität und Freude.
Selbstverständlich wird auf Vorlieben und Unverträglichkeiten geachtet.

Gedächtnistraining:

Es ist nicht nur existenziell, den Körper zu bewegen, sondern auch den Geist.
Zum Gedächtnistraining gehören viele verschiedene Übungen, angefangen von spannenden Übungen, die Wissen vermitteln, bis hin zu Entspannungsübungen, um jeglichen Leistungsdruck zu vermeiden.
Jegliche Übung wird individuell auf denjenigen zugeschnitten, um das Gedächtnistraining spannend und interessant zu gestalten.

Gesellschaftsspiele:

Nicht nur Kinder erfreuen sich an Brett-und/oder Kartenspielen. Auch Erwachsene möchten ab und zu gerne noch einmal Kind sein dürfen. Den Nervenkitzel spüren, ob man gewinnt oder dann doch leider als Verlierer aus der Spielrunde tritt. Zusätzlich fördert dies die Geselligkeit, das logische Denken und den Spaß an der Freude.

Bewegungsübungen:

Gezielte und individuelle Bewegungsübungen stärken die Muskulatur und Gelenke. Gleichzeitig wird die Durchblutung des Körpers und vor allem der Extremitäten gefördert.
Bewegungsübungen kann man im Sitzen oder stehen durchführen Gehübungen am Rollator oder Gehstock, sowie Fortbewegung und Transfer mit dem Rollstuhl sind ebenfalls möglich.

Lesen/Vorlesen von Literatur:

Durch Sehbeeinträchtigung ist es vielen Menschen nicht mehr möglich selbst zu lesen. Sei es die Tageszeitung oder der Roman des Lieblingsautors. Lesen fördert die Konzentration und die Vorstellungskraft. (Vor-)Lesen lässt uns somit an der Welt teilhaben.

Kreatives Gestalten:

Malen und basteln gehört zu dem Bereich der Entspannung und Förderung der Feinmotorik. Ebenso lässt es beide Gehirnhälften gemeinsam arbeiten. Denn die rechte Hirnhälfte ist für die Kreativität zuständig während die linke Hirnhälfte für das Denken und planen zuständig ist.

Singen:

„Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen“ (Franz von Assisi)
Singen macht frei und glücklich, es verbindet Menschen. Singen fördert die Konzentration und das Denken.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Singen das Immunsystem stärkt und somit Erkrankungen vorbeugen kann.
Singen fördert die Sauerstoffversorgung des Körpers und wirkt sich somit auch positiv auf das Lungenvolumen aus.

Ich biete Ihnen die individuelle und fördernde Betreuung an, die Sie sich wünschen.
Sie können bei einem bestehenden Pflegegrad diese Leistungen anteilmäßig bei der Pflegekasse (niederschwelliges Betreuungsangebot gem. §45b Abs. 1 Satz 3 SGB XI) geltend machen.